FAQ

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Zahnspangen, Kieferorthopädie und den Ablauf bei SmileHouse – verständlich beantwortet.

Kinder & Eltern

Eine erste Kontrolle empfiehlt sich im Alter von 6 bis 8 Jahren. In diesem Alter können Fehlstellungen frühzeitig erkannt und gegebenenfalls behandelt werden. Dabei überprüfen wir die Funktion der Milchzähne, die Platzverhältnisse, die Verzahnung der ersten bleibenden Zähne sowie die Kieferstellung. Auch wenn noch kein Handlungsbedarf besteht, gibt eine frühe Untersuchung Sicherheit – und meistens weiss man bereits, ob später eine Behandlung sinnvoll sein wird.

Weil Vorbeugen immer besser ist als Behandeln. Ein früher Blick erlaubt es uns, schädliche Angewohnheiten zu erkennen, bevor sie die Kiefer- und Zahnentwicklung dauerhaft beeinflussen. Zu den häufigsten gehören Daumenlutschen, Lippenbeissen oder Zungenpressen sowie Mundatmung anstelle einer korrekten Nasenatmung. Wo nötig, arbeiten wir eng mit einem interdisziplinären Netzwerk zusammen – bestehend aus Fachpersonen aus Logopädie, Kinderheilkunde und HNO – um diese Gewohnheiten gezielt und nachhaltig zu therapieren.

Nicht jede Fehlstellung erfordert eine Behandlung. Bei der Erstuntersuchung beurteilen wir die Situation sorgfältig und erklären Ihnen verständlich, ob und wann eine Behandlung sinnvoll wäre. Sie entscheiden danach in Ruhe.

Myobrace® ist eine kieferorthopädische Frühbehandlung für Kinder ab etwa 3 Jahren. Eine weiche, herausnehmbare Apparatur wird ein bis zwei Stunden am Tag und nachts getragen und mit kurzen täglichen Übungen kombiniert. Ziel ist, Mundatmung, eine falsche Zungenlage, ein falsches Schluckmuster und Daumenlutschen zu korrigieren – die Gewohnheiten, die bei vielen Kindern zu schmalen Kiefern und schiefen Zähnen führen. Ob Myobrace® für Ihr Kind sinnvoll ist, zeigt die Erstuntersuchung; bei ausgeprägten Fehlstellungen bleibt später eine feste Zahnspange oder eine Aligner-Behandlung nötig, meist aber einfacher und kürzer.

Eine erste Kontrolle ist mit 6 bis 8 Jahren sinnvoll, wenn die ersten bleibenden Zähne durchbrechen. Oft ist dann noch keine Behandlung nötig – aber der Zeitpunkt für eine allfällige Frühbehandlung lässt sich so nicht verpassen.

Eine lose, herausnehmbare Spange lenkt im Alter von etwa 7 bis 11 Jahren das Kieferwachstum, zum Beispiel bei zu schmalem Oberkiefer oder Kreuzbiss. Sie dauert meist 12 bis 18 Monate und kann eine spätere feste Spange verkürzen oder vermeiden. In der Schweiz kostet sie in der Regel CHF 3'000 bis 4'000.

Behandlung

Ja – eine kieferorthopädische Behandlung ist in jedem Alter möglich und sinnvoll. Viele Erwachsene entscheiden sich bewusst dazu, eine Fehlstellung zu korrigieren, die sie schon lange begleitet. Mit langjähriger Erfahrung in der Erwachsenenbehandlung, dem neuesten Stand des Fachwissens und modernen Behandlungstechniken lässt sich heute fast jede Korrektur diskret und komfortabel durchführen – ohne dass es im Alltag auffällt. Wir besprechen Ihre individuelle Situation und finden gemeinsam die passende Lösung.

Die Behandlungsdauer hängt von der Art und dem Umfang der Korrektur ab. Bei Kindern und Jugendlichen dauert eine aktive Behandlung in der Regel 12 bis 24 Monate – wobei eine frühzeitige Behandlung die Therapie oft deutlich einfacher und kürzer macht. Wir besprechen die voraussichtliche Dauer individuell im Behandlungsplan.

Es gibt festsitzende Zahnspangen (Brackets), herausnehmbare Apparaturen und Aligner. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von der Fehlstellung, dem Alter und den individuellen Wünschen ab. Wir beraten Sie dazu ausführlich.

In vielen Fällen ja. Aligner können für Jugendliche eine gute Option sein, insbesondere bei leichten bis mittleren Fehlstellungen. Ob Aligner im konkreten Fall geeignet sind, klären wir in der Untersuchung.

Das hängt davon ab, wo Sie wohnen. Wer in Praxisnähe wohnt, kommt während der aktiven Behandlung in der Regel alle 4 bis 8 Wochen zu einem kurzen Kontrolltermin. Alle anderen begleiten wir mit Dental Monitoring: Sie scannen die Zähne einmal pro Woche zu Hause mit dem Smartphone, wir beurteilen jeden Scan – und in die Praxis kommen Sie nur, wenn es einen konkreten Grund gibt.

Dental Monitoring ist eine Fernkontrolle der Behandlung: Einmal pro Woche nehmen Sie zu Hause mit dem Smartphone und der Dental-Monitoring-App einen Scan Ihrer Zähne auf. Die Aufnahmen werden automatisch ausgewertet und von Dr. Koychev beurteilt. So sehen wir laufend, ob sich die Zähne wie geplant bewegen, ob der nächste Aligner eingesetzt werden kann oder ob etwas nicht sitzt – und reagieren sofort, statt bis zum nächsten Termin zu warten. Das spart Fahrten und Schul- oder Arbeitszeit, und die Behandlung kann oft früher abgeschlossen werden. Wir setzen Dental Monitoring bei allen Patientinnen und Patienten ein, die nicht in unmittelbarer Praxisnähe wohnen. Es ist im Behandlungspreis inbegriffen.

Nach der aktiven Behandlungsphase sorgen Retainer dafür, dass die Zähne in der neuen Position bleiben. Ein festsitzender Retainer, eine herausnehmbare Schiene oder beides sind übliche Lösungen. Wir begleiten Sie auch in dieser Phase.

Eine Zahnschiene (Aligner) ist eine herausnehmbare, transparente Kunststoffschiene, die Zähne in kleinen Schritten bewegt; alle ein bis zwei Wochen folgt die nächste Schiene. Eine feste Zahnspange arbeitet mit aufgeklebten Brackets und einem Draht und eignet sich auch für komplexe Korrekturen. Welche Methode passt, klärt die Erstuntersuchung.

Das Anbringen ist schmerzfrei. In den ersten Tagen nach dem Einsetzen oder nach einer Anpassung spüren die Zähne einen Druck, der meist nach zwei bis drei Tagen nachlässt. Bei Alignern ist das Druckgefühl in der Regel geringer.

Mit fester Spange nach jeder Mahlzeit putzen, Zahnzwischenraumbürsten für den Bereich um die Brackets verwenden und klebrige oder sehr harte Lebensmittel meiden. Aligner werden zum Essen herausgenommen und mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste gereinigt. Unsere Prophylaxeassistentin zeigt Ihnen die Handgriffe beim ersten Termin.

Nein. Bei SmileHouse wird digital gescannt – ohne Abformmasse, ohne Würgereiz. Der Scan ist präziser und die Behandlungsplanung lässt sich am Bildschirm zeigen.

Nach dem Erstgespräch folgt bei Bedarf die Abklärung mit Röntgenbild und Scan. Den schriftlichen Behandlungsplan mit Kostenvoranschlag erhalten Sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Erst wenn Sie sich entschieden haben, beginnt die Behandlung.

Kosten & Versicherung

Die Kosten hängen von der Art der Behandlung, der Dauer und dem Aufwand ab. Nach der Erstuntersuchung erhalten Sie einen transparenten Kostenvoranschlag. Wir erklären alle Kosten verständlich und besprechen die Möglichkeiten mit Ihnen.

In der Schweiz übernimmt die obligatorische Krankenversicherung kieferorthopädische Leistungen nur in bestimmten, medizinisch klar definierten Fällen. Für Kinder und Jugendliche kann eine Zusatzversicherung einen Teil der Kosten übernehmen. Sprechen Sie uns an – wir besprechen Ihre Situation gerne persönlich und finden gemeinsam eine passende Lösung.

Bei anerkannten Geburtsgebrechen des Kiefers – etwa ausgeprägten Fehlstellungen nach der Geburtsgebrechenverordnung – übernimmt die Invalidenversicherung die kieferorthopädische Behandlung, wenn die Anmeldung vor dem 20. Geburtstag erfolgt. Ob die Kriterien erfüllt sind, prüfen wir bei der Erstuntersuchung und helfen bei der Anmeldung.

Bevor ein Behandlungsbedarf festgestellt wird – am besten in den ersten Lebensjahren, da viele Versicherer eine Gesundheitsprüfung verlangen. Ist die Fehlstellung bereits diagnostiziert, wird sie meist ausgeschlossen. Prüfen Sie die Police daher früh.

Ja. Die Kosten werden über den Behandlungsverlauf verteilt, sodass keine grosse Einmalzahlung nötig ist. Die Modalitäten stehen im schriftlichen Kostenvoranschlag.

Alle Richtwerte, IV und Krankenkasse auf einer Seite: Was kostet eine Zahnspange?

Allgemein

Beim Ersttermin lernen wir Sie und Ihr Anliegen kennen, führen eine sorgfältige Untersuchung durch und erklären unsere Einschätzung verständlich. Es gibt keinen Druck – Sie erhalten eine klare Empfehlung und können in Ruhe entscheiden.

Die Zahnärztin oder der Zahnarzt kümmert sich um Zahngesundheit, Füllungen, Prophylaxe und Kontrollen. Kieferorthopädie ist die Fachrichtung für Zahn- und Kieferfehlstellungen: Sie plant und führt Behandlungen mit Zahnspangen oder Alignern durch. Bei SmileHouse bleibt Ihre Hauszahnarztpraxis für Kontrolle und Prophylaxe zuständig; wir übernehmen den kieferorthopädischen Teil.

SmileHouse ist an der Bahnhofstrasse 3 in 6285 Hitzkirch, Kanton Luzern – direkt an der S9 Luzern–Lenzburg. Patientinnen und Patienten kommen aus dem ganzen Seetal (Hochdorf, Gelfingen, Baldegg, Ermensee, Mosen, Beinwil am See), aus Muri und dem Freiamt sowie aus der Stadt und Region Luzern.

Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 08.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr; Dienstag von 08.00 bis 13.00 und 14.00 bis 19.00 Uhr. Der lange Dienstag ist für Termine nach der Schule oder nach Feierabend gedacht.

Nein. Für das unverbindliche Erstgespräch ist keine Überweisung nötig. Sie können direkt online einen Termin buchen oder anrufen. Bringen Sie die Versicherungskarte mit; der erste Termin dauert rund 30 Minuten.

Ja. Auf smilehouse.ch wählen Sie einen freien Termin für das Erstgespräch direkt im Kalender aus. Sie erhalten sofort eine Bestätigung per E-Mail und können den Termin dort auch verschieben.

Ja, für ein erstes Gespräch bieten wir eine Online-Beratung per Google Meet an (rund 30 Minuten). Für die eigentliche Abklärung mit Röntgenbild und Zahnscan ist ein Besuch in der Praxis in Hitzkirch nötig.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Kontaktieren Sie uns gerne – wir beantworten Ihre Fragen persönlich.