Myobrace® bei SmileHouse

Myobrace® für Kinder: Zahnfehlstellungen an der Ursache angehen

Herausnehmbare Apparatur, keine Brackets, tägliche Übungen: Myobrace® setzt bei den Gewohnheiten an, die Kiefer und Zähne beim Wachsen aus der Bahn bringen. Dr. Steffi Koychev behandelt damit Kinder aus Luzern, Zug, Cham, Baar und dem Seetal – in Hitzkirch.

Myobrace® ist ein kieferorthopädisches Frühbehandlungssystem für Kinder von etwa 3 bis 15 Jahren. Eine weiche, herausnehmbare Apparatur wird ein bis zwei Stunden am Tag und nachts getragen und mit kurzen täglichen Übungen kombiniert. Ziel ist, Mundatmung, eine falsche Zungenlage, ein falsches Schluckmuster und Daumenlutschen zu korrigieren – die Gewohnheiten, die bei vielen Kindern zu schmalen Kiefern und schiefen Zähnen führen. Bei SmileHouse in Hitzkirch (Bahnhofstrasse 3, Kanton Luzern) wird Myobrace® von Dr. med. dent. Steffi Koychev, MSc Kieferorthopädie, SSO, angeboten, die für das Myobrace®-System ausgebildet und lizenziert ist. Die Praxis liegt rund eine halbe Stunde von Luzern, Zug, Cham und Baar entfernt.

Dr. med. dent. Steffi Koychev ist für das Myobrace®-System ausgebildet und als Anbieterin lizenziert. Als Kieferorthopädin (MSc Kieferorthopädie, SSO) beurteilt sie zuerst, ob Myobrace® für Ihr Kind das richtige Mittel ist – und sagt es Ihnen auch, wenn es das nicht ist.

Was Myobrace® anders macht

Schiefe Zähne haben selten nur mit den Zähnen zu tun. Wenn ein Kind durch den Mund atmet, die Zunge am Tag unten im Mund liegt oder beim Schlucken gegen die Zähne drückt, fehlt dem Oberkiefer der Druck, den er braucht, um breit genug zu wachsen. Das Ergebnis sehen Eltern meist erst Jahre später: Platzmangel, vorstehende Schneidezähne, ein Kreuzbiss. Eine klassische Zahnspange richtet die Zähne später aus. Myobrace® setzt früher an und übt mit dem Kind die Gewohnheiten, die das Wachstum von selbst in die richtige Richtung lenken.

Die Apparatur

Ein weicher, herausnehmbarer Trainer aus Silikon, der zur Gebissstufe passt. Er wird tagsüber ein bis zwei Stunden und während des Schlafens getragen – nicht in der Schule, nicht beim Essen. Es gibt keine Brackets und keine Drähte.

Die Übungen

Kurze Atem-, Zungen- und Lippenübungen, die in den Alltag passen und von uns Schritt für Schritt eingeführt werden. Sie sind der eigentliche Kern der Behandlung: Die Apparatur erinnert das Kind daran, was es geübt hat.

Die Begleitung

Regelmässige Kontrollen bei uns in Hitzkirch, bei denen wir Atmung, Zungenlage und Zahnstellung prüfen, den nächsten Trainer anpassen und mit Ihnen besprechen, was zu Hause gut läuft und was nicht.

Woran Eltern es merken

Diese Beobachtungen sind kein Befund, aber ein guter Grund, das Kind früh anschauen zu lassen – auch wenn die Zähne noch gerade aussehen.

  • Offener Mund in Ruhe

    Das Kind atmet beim Fernsehen, Lesen oder Schlafen durch den Mund, die Lippen sind selten geschlossen.

  • Schnarchen und unruhiger Schlaf

    Lautes Atmen in der Nacht, Zähneknirschen, morgens müde.

  • Daumen, Nuggi, Lippen

    Daumenlutschen oder Nuggi über das dritte Lebensjahr hinaus, Lippenbeissen, Zungenpressen beim Schlucken.

  • Erste Fehlstellungen

    Vorstehende obere Schneidezähne, Engstand im Unterkiefer, ein Kreuzbiss, eine Lücke zwischen den Zahnreihen beim Zusammenbeissen.

Für welches Alter

Myobrace® ist in Serien aufgebaut, die zur jeweiligen Gebissstufe passen. Welche Serie und welche Stufe passt, entscheidet die Untersuchung – nicht das Alter allein.

Myobrace® for Juniors

Milchgebiss, etwa 3 bis 5 Jahre

Frühester Einstieg: Nasenatmung etablieren, Daumen und Nuggi ablösen, der Zunge den richtigen Platz zeigen. Die Übungen sind vereinfacht und spielerisch, die Erwartungen an die Mitarbeit entsprechend realistisch.

Myobrace® for Kids

Wechselgebiss, etwa 6 bis 10 Jahre

Die häufigste Phase. Während die bleibenden Zähne kommen, werden Gewohnheiten korrigiert und der Kiefer in der Breite unterstützt. Oft die beste Zeit, um einer späteren Behandlung zuvorzukommen oder sie zu vereinfachen.

Myobrace® for Teens

Bleibendes Gebiss, etwa 10 bis 15 Jahre

Für Jugendliche, die noch wachsen. Ob Myobrace® hier allein ausreicht oder mit einer anderen Behandlung kombiniert wird, hängt vom Befund ab – das besprechen wir offen.

So läuft es bei SmileHouse ab

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    Erstuntersuchung in Hitzkirch: Wir schauen Atmung, Zungenlage, Schluckmuster, Kieferform und Zahnstellung an und machen einen digitalen Scan statt Abdruck. Der Termin wird nach dem SSO-Zahnarzttarif verrechnet.

  2. 2

    Einschätzung und Plan: Wir sagen Ihnen, ob Myobrace® für Ihr Kind sinnvoll ist, ob eine andere Behandlung besser passt oder ob Abwarten die richtige Antwort ist. Dazu erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag.

  3. 3

    Start: Anpassen der ersten Apparatur, Einführung der ersten Übungen, klare Regeln für zu Hause – so, dass Kind und Eltern wissen, was täglich zu tun ist.

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    Kontrollen: Regelmässige Termine, bei denen wir Fortschritt und Mitarbeit prüfen, Übungen anpassen und bei Bedarf zur nächsten Stufe wechseln. Kontrolltermine sind kurz und lassen sich nach der Schule legen, dienstags bis 19 Uhr.

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    Abschluss: Wenn Nasenatmung, Zungenlage und Schlucken stabil sind, wird die Tragezeit reduziert. Falls später doch eine Zahnspange nötig ist, ist sie in der Regel einfacher und kürzer.

Was Myobrace® kann – und was nicht

Mitarbeit entscheidet

Myobrace® wirkt nur, wenn Apparatur und Übungen täglich gemacht werden. Bei Kindern, die das nicht mögen oder bei denen es im Familienalltag nicht klappt, ist eine andere Methode besser. Wir sprechen das vor dem Start an, nicht danach.

Nicht für jede Fehlstellung

Starke Kieferfehlstellungen, ausgeprägter Platzmangel oder einzelne stark gedrehte Zähne brauchen auch danach eine feste Zahnspange oder Aligner. Myobrace® kann diese Behandlung verkürzen und das Ergebnis stabiler machen, ersetzt sie aber nicht in jedem Fall.

Von einer Kieferorthopädin beurteilt

Wir bieten Myobrace® an, weil es bei vielen Kindern das richtige Mittel ist – nicht weil es das einzige ist. Lose und feste Zahnspangen und Aligner sind bei uns ebenso möglich, und wir empfehlen das, was zum Befund passt.

Aus Luzern, Zug, Cham und Baar nach Hitzkirch

SmileHouse liegt an der Bahnhofstrasse 3 in Hitzkirch, zwischen Baldegger- und Hallwilersee, rund eine halbe Autostunde von Luzern und vom Zugersee. Parkplätze gibt es in der Nähe der Praxis.

Luzern

Mit dem Auto rund 30 Minuten (26 km). Mit der S9 Luzern–Lenzburg ohne Umsteigen bis Bahnhof Hitzkirch, im Halbstundentakt, rund 55 Minuten von Tür zu Tür.

Zug und Baar

Mit dem Auto rund 30 Minuten (29 km) – von Zug über Cham und Sins, von Baar über die Autobahn. Kontrolltermine nach der Schule sind so gut machbar, dienstags bis 19 Uhr.

Cham, Hünenberg, Rotkreuz

Mit dem Auto rund 25 Minuten (22 bis 23 km) – die kürzeste Verbindung vom Ennetsee ins Seetal.

Kosten und Versicherung

Eine Myobrace®-Behandlung ist eine kieferorthopädische Frühbehandlung; die Kosten hängen von Dauer, Anzahl der Stufen und Kontrollen ab. Sie erhalten nach der Erstuntersuchung einen schriftlichen, verbindlichen Kostenvoranschlag, bevor Sie sich entscheiden. Die obligatorische Grundversicherung übernimmt kieferorthopädische Behandlungen nur in wenigen, medizinisch definierten Fällen; eine rechtzeitig abgeschlossene Zahnzusatzversicherung für Kinder deckt häufig einen Teil. Wir helfen beim Einreichen des Kostenvoranschlags bei der Versicherung.

Richtwerte für Zahnspangen und was IV und Krankenkasse übernehmen

Häufige Fragen zu Myobrace®

Ab etwa 3 Jahren, sobald das Milchgebiss vollständig ist, und bis ins Jugendalter, solange das Kind wächst. Am häufigsten beginnen wir im Wechselgebiss zwischen 6 und 10 Jahren. Ob Ihr Kind schon bereit ist, zeigt die Erstuntersuchung – es gibt kein Mindestalter, das für alle gilt.

Ein bis zwei Stunden am Tag plus während des Schlafens, dazu täglich wenige Minuten Übungen. Nicht in der Schule, nicht beim Essen oder Sport. Die gesamte Behandlung dauert je nach Ausgangslage und Mitarbeit meist ein bis zwei Jahre.

Nein. Die Apparatur ist weich und sitzt lose; sie übt keine Kraft auf einzelne Zähne aus. In den ersten Nächten fällt sie oft heraus – das ist normal und wird mit der Gewöhnung besser.

Manchmal ja, oft nicht vollständig. Bei leichten bis mittleren Fehlstellungen und guter Mitarbeit kann eine spätere Spange entfallen. Bei ausgeprägten Fehlstellungen bleibt eine feste Zahnspange oder eine Aligner-Behandlung nötig, ist dann aber in der Regel einfacher, kürzer und stabiler. Was bei Ihrem Kind realistisch ist, sagen wir Ihnen nach der Untersuchung.

Die Kosten hängen von der Dauer und der Anzahl der Stufen ab; Sie bekommen vor Behandlungsbeginn einen schriftlichen Kostenvoranschlag. Die Grundversicherung übernimmt Kieferorthopädie nur in wenigen, medizinisch definierten Fällen; eine Zahnzusatzversicherung für Kinder deckt häufig einen Teil. Die Erstuntersuchung wird nach dem SSO-Zahnarzttarif verrechnet.

Nein. Sie können den Termin direkt bei uns anfragen. Ihre Hauszahnärztin oder Ihr Hauszahnarzt bleibt für Kontrolle und Prophylaxe zuständig; wir übernehmen den kieferorthopädischen Teil und halten die Praxis auf dem Laufenden.

Der Hersteller bietet eine Serie für Erwachsene an, vor allem zur Unterstützung von Nasenatmung und Zungenlage. Bei Erwachsenen ist das Kieferwachstum abgeschlossen, Zahnbewegungen brauchen deshalb in der Regel Aligner oder eine feste Spange. Sprechen Sie uns an, wir besprechen es ehrlich.

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Schreiben Sie uns kurz, was Ihnen aufgefallen ist und wie alt Ihr Kind ist – wir melden uns mit einem Terminvorschlag.

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Myobrace® ist eine eingetragene Marke von Myofunctional Research Co. SmileHouse ist eine unabhängige kieferorthopädische Praxis.